Russland tötet Hunde zur Fußball WM. Bis zum Beginn der Fußball-WM sollen frei lebende Hunde aus dem Straßenbild der teilnehmenden Städte verschwunden sein.

Die Fußball-WM ist ein wichtiges Ereignis in Russland. Für frei lebende Tiere scheint dabei kein Platz zu sein, denn in Russland wird nach Medienberichten im großen Stil Jagd auf streunende Tiere gemacht. Meist trifft es Hunde, denn in russischen Städten leben Schätzung zu Folge rund zwei Millionen Straßenhunde. Das britische Onlineportal Mirror spricht von Todesschwadronen und einem regelrechten abzuschlachten durch einen Hunde-KGB (frei übersetzt). Die Tiere würden eingeschläfert, vergiftet oder erschossen.

Russland tötet Hunde — ist damit aber nicht allein

Ja, Russland tötet Hunde, ist damit aber nicht allein. Schon bei der gemeinschaftlich in Polen und der Ukraine ausgerichteten Fußball EM 2012 kam es zur massenhaften Tötung von Straßenhunden. Die Reaktionen waren ähnlich: Empörung. Geändert hat das aber offensichtlich und leider nichts.

Grund genug auf die Petition der Tierschutzorganisation PETA aufmerksam zu machen.

Tierschützer fordern zum Handeln auf

Neben PETA fordern auch andere namenhafte Tierschützer zum Handeln auf. Der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes soll den russischen Landwirtschaftsminister und die Verantwortlichen des Weltfußballverbandes FIFA aufgefordert haben, im Sinne des Tierschutzes zu handeln. Die Empfehlung des Tierschutzbundes lautet Einfangen, kastrieren und freilassen der Hunde.

Laut dem britischen Telegraph soll das russische Umweltkomitee mittlerweile geplant haben, die Massenvernichtugn von unbeaufsichtigen Tieren zu stoppen und eine humane Lösung zu finden (frei übersetzt).

Wir sind erschüttert. Kennt Ihr mehr Hintergründer? Wie ist Eure Sicht der Dinge? Schreibt einen Kommentar. 🙁

Titelbild: © Engin_Akyurt / Pixabay #1824210